Im Kontext

Fast immer sind die Gedanken schneller als die Augen und verfälschen das Bild.
Marlen Haushofer (Die Wand)

 

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Die Wand - ein Monolog in Berlin

28. September, 20. Oktober und 24. November 2011

GASTSPIEL
DIE WAND
Monolog nach dem Roman von Marlen Haushofer

bearbeitet und adaptiert von
Cornelia Schmaus und Annett Hardegen
Bühne und Kostüm: Mathias Werner
Von und mit Cornelia Schmaus

Eine Frau wird durch ein unglaubliches Ereignis unversehens und unverschuldet in ein einsames Inseldasein gezwungen. Eines Morgens mitten im Wald in einer Jagdhütte stellt sie fest, dass sie durch eine unsichtbare Wand von der restlichen Welt getrennt ist. Die eingeschlossene Erzählerin überlebt zusammen mit Hund, Katze und Kuh. Um zu überleben, verfasst sie die Umstände ihres Daseins in Form eines Tagebuchs, einer Erzählung; sie schreibt solange das Papier reicht, für sich selbst und für eine nicht mehr vorhandene Nachwelt: "Ich kann mir erlauben, die Wahrheit zu schreiben; alle, denen zuliebe ich gelogen habe, sind tot.”

Mit dem Roman DIE WAND ** stellt Marlen Haushofer die Existenz und Bedrohtheit des Einzelnen in einer zunehmend konfliktreichen Welt in den Mittelpunkt und versucht, die Grundbedürfnisse des sogenannten "einfachen Menschen" nicht aus den Augen zu verlieren. Dieser Mensch ist eine Frau, die sich selbst so schonungslos betrachtet wie ihre Umwelt.

Ein Text ganz aus dem Inneren und ständig am Abgrund.
Ein menschlicher Text. Ein Menschentext.

** Marlen Haushofer, DIE WAND
© Claassen Verlag in der Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin


Externer Link Theater im Palais
Theaterverein am Festungsgraben e.V.
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin

Den Original-Pressetext können Sie hier
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Bildnachweis: Originaldokument
pdf.gif

Ansicht

  • Inszenierungsfoto Die Wand: © Theater im Palais
  • Privatfoto Cornelia Schmaus: © Tom Kamlah