Im Kontext

Fast immer sind die Gedanken schneller als die Augen und verfälschen das Bild.
Marlen Haushofer (Die Wand)

 

Neu auf dieser Seite:

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Wir kommen nackt ins Licht, wir haben keine Wahl

384 Seiten
Format 17x24 cm
09.2011
farbige Abbildungen
Broschur
ISBN 978-3-85882-568-1
Erscheint am 16.09.2011 384 Seiten Format 17x24 cm 09.2011 farbige Abbildungen Broschur ISBN 978-3-85882-568-1 Erscheint am 16.09.2011
Das Gebären erzählen, das Geborenwerden. 125 Szenen aus der Schönen Literatur zwischen 1760 und 2010
Ina Praetorius, Rainer Stöckli

Wie erzählen Schriftstellerinnen und Dichter von der Geburt, von diesem einschneidenden Akt, diesem nichterinnerlichen Geschehen? Wie bringt die Schöne Literatur unser aller Anfang zur Sprache? Können Philosophen, Theologen und andere, die den realen menschlichen Anfang bisher weitgehend verschwiegen haben, von den Erzählerinnen und Romanciers lernen?

Die Anthologie «Wir kommen nackt ins Licht, wir haben keine Wahl» umfasst 125 Szenen aus der Schönen Literatur zwischen 1760 und 2010. Sie legt Texte vor von Maja Beutler, Hans Magnus Enzensberger, Maxim Gorki, Peter Handke, Marlen Haushofer, Erica Pedretti, Ruth Schweikert, Leo Tuor, Aglaja Veteranyi und vielen anderen. Begleitet werden die Szenen von einem Essay von Ina Praetorius. Darin stellt sie das Thema Geburt in den Rahmen der philosophischen Diskussion um die menschliche Gebürtigkeit. In der Bucheinführung legt Rainer Stöckli die Geschichte der Begriffe «gebären/kreissen/zur Welt bringen» dar und schlägt eine Art Erzählpoetik zum Geborenwerden vor.

Weitere Informationen:
Externer Link http://www.appenzellerverlag.ch